Eine Registrierkasse ist nicht ein tolles Tool zur Kassenführung, sondern in vielen Fällen auch Pflicht. Hier geben wir dir einen Überblick über die Registrierkassen Anforderungen vom Finanzamt, die du unbedingt erfüllen solltest, um dir Ärger mit dem Fiskus zu ersparen.

 

Ein Überblick über die Registrierkassen Anforderungen vom Finanzamt

Natürlich sind die Registrierkassen Anforderungen vom Finanzamt je nach Land unterschiedlich. In dieser Übersicht wollen wir darum etwas genauer darauf eingehen, was es in Deutschland und in Österreich braucht, damit deine Kasse finanzamtkonform ist.

 

Deutschland

Die Registrierkassen Anforderungen vom Finanzamt in Deutschland betreffen einerseits die Kassenführung selber und anderseits die technischen Anforderungen an elektronische Aufzeichnungssysteme.

1. Anforderungen an die Kassenführung

Damit deutsche Finanzämter deine Kassenführung als ordnungsgemäß gutheißen, musst du deine Kassenvorgänge täglich einzeln aufzeichnen, sofern dies auch wirklich möglich und zumutbar ist. Je nach Größe deines Umsatzes und Rechtsform deiner Firma musst du deine Kassenführung in einem Kassenbuch (für Gesellschaften und Unternehmen mit Jahresumsatz über € 600.000.-) oder einem Kassenbericht (für Kleinunternehmer mit Jahresumsatz unter € 600.000.-) dokumentieren.

2. Technische Anforderungen an das elektronische Aufzeichnungssystem – Erfüllung der GoBD

Sofern du eine elektronische Registrierkasse verwendest, muss diese seit dem 1.1.2017 die GoBD (Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff) einhalten.

Folgende Punkte solltest du dir dazu merken:

  • Deine Kasse muss alle deine Bareinnahmen und –ausgaben einzeln aufzeichnen.
  • Die Daten müssen zehn Jahre lang aufbewahrt werden und jederzeit lesbar und maschinell auswertbar bereitgehalten werden.
  • Die dazugehörigen Handbücher und Bedienungsanleitungen musst du für den Fall, dass das Finanzamt sie sich ansehen möchte, griffbereit halten.
  • Du musst nachweisen können, dass deine Daten manipulationssicher sind.

Österreich

In Österreich sehen die Registrierkassen Anforderungen vom Finanzamt wie folgt aus:

1. Registrierkassenpflicht und technische Anforderungen an die Kasse

In Österreich ist die elektronische Registrierkasse für die meisten Unternehmer (bei Gesamtumsatz über € 15.000.- und Barumsatz über € 7.500.- pro Jahr) Pflicht. Die technischen Anforderungen an das elektronische Aufzeichnungssystem werden in der Registrierkassensicherheitsverordnung (RSKV) beschrieben.

Folgende Punkte solltest du dir dazu merken:

–  Deine Kasse muss eine Identifikationsnummer haben, die du auf FinanzOnline registrieren musst.

– Für jeden Kassenvorgang muss deine Kasse muss eine digitale Signatur erstellen und alle Daten werden automatisch in einem Datenerfassungsprotokoll erfasst. Die Umsätze werden laufend verschlüsselt addiert. Du musst alle erfassten Daten auf einem externen Datenträger speichern können.

– Deine Kasse muss Belege erstellen, die du in Papierform oder elektronischer Form deinen Kunden übergeben musst.

– Deine Kasse muss manipulationssicher sein und du musst dies anhand mit einem Zertifikat/einer Signaturkarte beweisen können.

2. Grundsätze der Aufzeichnungs- und Aufbewahrungspflichten bei der Führung von Büchern, Aufzeichnungen und der Erfassung von Geschäftsvorfällen

Außerdem legt die Bundesabgabenordnung (BAO) weitere Details zur ordnungsgemässen Buchführung fest:

– deine unveränderbaren Kassenaufzeichnungen müssen auf der Stelle abruf- und lesbar sein und das Finanzamt muss diese ohne weiteres interpretieren können.

– Du musst alle steuerrelevanten Unterlagen sieben Jahre lang aufbewahren.

 

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